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Blog / Rezepte & Lieblinge

Mein Entsafter und ich

Wie ein frischer Saft zu meinem liebsten Morgenritual geworden ist. Plus meine drei Lieblingsrezepte zum Nachmachen.

Von Yvonne SchmidtLesezeit: 4 MinutenMit 3 Rezepten
Mein Morgen beginnt mit fünf Minuten nur für mich.

Früher bestand mein Morgen aus Funktionieren. Aufstehen, Kaffee, los. Für mich selbst war da kaum Platz, und ehrlich gesagt habe ich auch nicht besonders gut zugehört, was mein Körper mir sagen wollte.

Nach meiner Schilddrüsen-OP und vielen Jahren, in denen ich mich in meinem Körper nicht zu Hause gefühlt habe, habe ich angefangen, Dinge anders zu machen. Nicht alles auf einmal, sondern in kleinen Schritten. Einer davon steht seitdem jeden Morgen in meiner Küche: mein Entsafter.

Ein frischer Saft ist für mich kein Wundermittel. Er ist ein Ritual. Fünf Minuten, in denen ich Obst und Gemüse schnipple, die Farben sehe, den Duft rieche und mir bewusst etwas Gutes tue, bevor der Tag losgeht. Und genau dieses Gefühl, gut für mich zu sorgen, trägt mich oft durch den ganzen Tag.

Gesundheit beginnt für mich nicht mit dem perfekten Plan, sondern mit kleinen Momenten der Achtsamkeit.

Warum ich genau diesen Entsafter mag

Ich habe in den letzten Jahren einiges ausprobiert. Bei diesem Gerät bin ich geblieben, und das hat ganz praktische Gründe:

  • Die Reinigung geht ruckzuckIch spüle alle Teile einfach unter klarem, heißem Wasser ab. Da ist ja kein Fett dran, und schon ist alles wieder sauber.
  • Er ist kinderleicht zu bedienenOben alles einfüllen, den Schalter nach rechts drehen, und er läuft. Mehr braucht es nicht.
  • Die Saftqualität überzeugt michDer Saft ist richtig gut gefiltert, da sind kaum bis gar keine Stückchen drin. Und der Trester, der hinten rauskommt, ist schön trocken. Für mich ein Zeichen, dass er Obst und Gemüse richtig gut entsaftet.
  • Klein, schön und genau richtig für michEr steht bei mir in der Küche und nimmt wirklich wenig Platz weg. Das Design finde ich perfekt. Für eine Person ist er super, auch wenn ich mal etwas auf Vorrat mache, und für zwei reicht er auch noch. Für eine große Familie wäre er mir allerdings zu klein. Und ja, ganz leise ist er nicht, aber es passiert ja auch etwas.

Mein Entsafter

Ich nutze den ACOQOOS Slow Juicer. Wenn du ihn dir anschauen möchtest, findest du ihn hier:

Zum Entsafter auf Amazon Affiliate-Link: Wenn du darüber kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Meine drei Lieblingssäfte

Mein Grundprinzip: etwa 80 Prozent Gemüse und höchstens 20 Prozent Obst. Ich möchte meinem Körper vor allem Gemüse schenken, das Obst ist nur für den Geschmack dabei. Und alles, was in meinen Entsafter kommt, ist in Bioqualität.

Ganz genau abmessen musst du nicht. Nimm die Mengen als Anhaltspunkt und spiel ruhig mit dem, was du gerade da hast.

Mein Morgen-Liter

Genau so habe ich ihn heute Morgen gemacht. Ergibt ungefähr einen Liter.

  • 2 bis 3 große Handvoll Blattspinat
  • 1 ganze Salatgurke
  • 4 Möhren
  • 2 Rote Bete
  • ½ Zucchini
  • Staudensellerie (bei mir immer dabei)
  • 1 grüner, säuerlicher Apfel
  • 1 Orange, geschält
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 dicke Scheibe Zitrone

Sylter Sonnenaufgang

Mild und erdig, mit einer kleinen Schärfe zum Wachwerden.

  • 5 Möhren
  • 1 Rote Bete
  • ½ Salatgurke
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • ½ Orange, geschält
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer

Ganz in Grün

Frisch und herb, für alle, die es gern grün mögen.

  • 1 ganze Salatgurke
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 2 Handvoll Blattspinat
  • ½ Zucchini
  • ½ grüner, säuerlicher Apfel
  • 1 dicke Scheibe Zitrone

Mein Tipp: Wenn dir ein reiner Gemüsesaft am Anfang zu herb ist, greif lieber zu etwas mehr Zitrone oder Ingwer statt zu mehr Obst. Die geben Frische und Würze, und dein Geschmack gewöhnt sich mit der Zeit an das Grün.

Noch genauer hinschauen

Ein frischer Saft am Morgen ist für mich ein schöner Baustein. Wenn du aber wissen möchtest, wie es um deinen Körper gerade wirklich steht, lohnt sich ein genauerer Blick.

Genau dafür biete ich meine Vitalstoffmessung an. Sie kann dir einen Eindruck von deiner aktuellen Vitalstoffversorgung geben, damit du gezielter auf dich achten kannst, statt einfach ins Blaue zu probieren. Die Messung ersetzt keine ärztliche Diagnose, kann dir aber einen guten Anstoß geben.

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Lass es dir schmecken, deine Yvonne

Yvonne Schmidt ist zertifizierte Präventions- und Gesundheitscoach auf Sylt. Sie begleitet Frauen ab 40 zu mehr Energie, einem gesunden Darm und mehr Vertrauen in den eigenen Körper, mit Wissen und aus eigener Erfahrung.

Mehr über Yvonne

Dieser Beitrag beschreibt meine persönlichen Erfahrungen und dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

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